De Stellerzeeleeuw: de gevaarlijkste zeeleeuw van de zee
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300 - 1.100 kilo
Gewicht
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2,5 - 3 meter
Länge
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35 km/h
Schwimmgeschwindigkeit
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15 minuten
Atem anhalten
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20 - 25 jaar
Alter
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Über den Steller-Seelöwen

Im Dolfinarium kannst du zwei Arten von Seelöwen kennenlernen: den Kalifornischen Seelöwen und den Steller-Seelöwen. Der Steller-Seelöwe (Eumetopias jubatus) ist um einiges größer als sein kalifornischer Verwandter! Der Name stammt vom Biologen Steller, und genau wie „echte“ Löwen haben auch die Männchen der Steller-Seelöwen eine Mähne!

Rob, Seehund, Seelöwe?

Wie ist das nun eigentlich? Eigentlich ist es ganz einfach: „Rob“ ist einfach ein anderer Name für Seehund. Seehunde und Seelöwen gehören beide zu den sogenannten „Flossenfüßern“, was bedeutet, dass sie Säugetiere sind, die Flossen anstelle von Beinen haben. Aber die Flossen von Seehunden sind nicht dieselben wie die von Seelöwen. Wenn man sie nebeneinander laufen sehen würde, würde man den Unterschied sofort erkennen: Der Seelöwe kann gut auf seinen Vorderflossen „laufen“, während Robben eher watscheln.

Hast du das Glück, ein Tier aus der Nähe zu beobachten, und bist du dir nicht sicher, ob es ein Seelöwe oder eine Robbe ist? Dann achte auf die Ohren. Siehst du sie an der Außenseite? Dann hast du es mit einem Seelöwen zu tun. Keine Ohren zu sehen? Dann ist es eine Robbe!

Steller-Seelöwen in freier Wildbahn

In freier Wildbahn kommen Steller-Seelöwen im nördlichen Teil des Pazifischen Ozeans vor, bei Russland, Alaska, Kanada und in Kalifornien – wo wiederum der Kalifornische Seelöwe beheimatet ist. Steller-Seelöwen leben in felsigen Küstengebieten und an den Stränden. Sie halten sich mehr im Wasser auf als andere Seelöwenarten, weshalb sie in freier Wildbahn schwer zu beobachten sind.

Steller-Seelöwen sind Raubtiere und jagen verschiedene Fischarten, Tintenfische, Kraken und manchmal sogar Robben. Sie selbst müssen sich vor Orcas und großen Haiarten in Acht nehmen.

Steller-Seelöwen leben in großen Kolonien, innerhalb derer es wiederum separate Gruppen gibt. Eine solche Gruppe besteht aus einem dominanten Männchen und vielen Weibchen und wird auch als Harem bezeichnet. Das dominante Männchen ist der Anführer seines Harems und kämpft mit eindringenden Männchen, um seine Weibchen und sein Revier zu verteidigen.

Vor allem in der Paarungszeit, früh im Sommer, hat er mit dieser Verteidigung alle Hände voll zu tun. Er hat dann sogar so wenig Interesse am Fressen, dass er Hunderte von Kilo abnimmt. Zum Glück kann er das gut verkraften, denn ein Männchen wiegt schnell mehr als tausend Kilo – das ist ungefähr so schwer wie ein Auto!

Die Weibchen in einer Gruppe bleiben oft jahrelang zusammen und helfen sich gegenseitig bei der Aufzucht und Verteidigung der Jungen. Ein neugeborenes Jungtier trinkt etwa ein Jahr lang Milch bei der Mutter, wird aber daneben auch von einer ganzen Schar von Tanten aufgezogen. Lustig, oder? Männchen sind Haremshersteller, bis ein stärkeres Männchen die Gruppe übernimmt. Sie wechseln also häufiger die Gruppe.

Körperbau

Der Körper des Steller-Seelöwen ist sowohl an das Leben an Land als auch im Wasser gut angepasst. Sie haben einen stromlinienförmigen Körper, mit dem sie geschmeidig durch das Wasser gleiten. Sie verfügen über kräftige Flossen, mit denen sie schnell schwimmen können; ihre hinteren Flossen haben kleine Krallen an den Enden. Und mit ihren Flossen können sie sogar gut auf Felsen klettern und Treppen steigen! Möchtest du sie selbst schwimmen, klettern und laufen sehen? Dann schau dir die Show „Sterk Werk“ an.

Seelöwen haben außerdem sehr empfindliche Schnurrhaare. Damit spüren sie die Vibrationen im Wasser, die Fische hinterlassen, sodass sie sogar in trübem Wasser Beute jagen können! Diese fangen sie dann mit ihren 34 scharfen, braunen bis schwarzen Zähnen und Backenzähnen.

Das Fell von Steller-Seelöwen ist heller als das anderer Seelöwenarten. Schau dir im Dolfinarium doch mal die Kalifornischen Seelöwen an – die sind deutlich dunkler.

Bei Steller-Seelöwen sieht man übrigens auch sehr gut den Unterschied zwischen Männchen und Weibchen. Das Männchen kann nämlich bis zu dreimal so groß sein wie das Weibchen!

Bedrohungen

Der Steller-Seelöwe ist in freier Wildbahn leider fast vom Aussterben bedroht (IUCN rode-lijststatus: gevoelig ). Wie andere Meerestiere auch sind sie unter anderem durch verschiedene Faktoren wie Plastikmüll, den Klimawandel und die kommerzielle Fischerei gefährdet.

 

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